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Judo Prüfung beim TSV Wattenbek
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Erstellt am Samstag, 31. März 2012 18:21
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Am Sonntag, den 25.3. fand in Wattenbek die alljährige Judoprüfung statt. Nach dem Angrüßen wurde ein Sitzkreis gebildet und der Ablauf der Prüfung besprochen. Auf die Nachfrage von Dierks Arndt, ob jemand nicht aufgeregt sei, meldete sich niemand.
Einige waren aber froh, dass es nun endlich losgehen würde. Einige Wochen intensiven Trainings im Verein und der Besuch von Lehrgängen zur Prüfungsvorbereitung waren schließlich absolviert. Für die Absolventen zum 5. Kyu (Gelbgurt) war es die erste Prüfung und von daher das „erste Mal“, die Absolventen zum 3. bzw. 4. Kyu (Grün- und Blaugurt) waren dagegen „alte Hasen“, wussten aber, dass die Ansprüche an die zu zeigende Leistung eine höhere sein würde, als bei den ersten Malen.
Die Prüfung zum 2. Kyu machte es erforderlich, dass zwei Prüfer ihre Wertungen abzugeben hatten. So wurde die Prüfung von Dierks Arndt geleitet, der von Sven Werft unterstützt wurde.
Zu Beginn zeigten alle Judokas zunächst ihre Fallschule. Hier waren auch für die zahlreich erschienen Eltern, die ihren Kindern bei der Prüfung die Daumen drückten, bereits erste Unterschiede zwischen den Leistungen der Anfänger und Fortgeschrittenen festzustellen. Einige der Prüflinge zeigten, was sie im Training über das geforderte Maß hinaus an Kenntnissen und Fähigkeiten erlangt hatten.
Weiter ging es mit der Demonstration der Würfe im Yakusoku-geiko, d. h. in einer aktiven Form, die mit dem Partner abgestimmt ist. Neben den neu erlernten Würfen wurden auch Würfe der bisher erworbenen Kyu-Grade gezeigt und auf Nachfrage der Prüfer die Prinzipien der Würfe erläutert.
Zwischen drin bekamen die Prüflinge Besuch von Heinz Rottscholl, Ehrenvorsitzender der DDK Landesgruppe Schleswig-Holstein, der in aller Form begrüßt und verabschiedet wurde.
Er war von der bis dahin gezeigten Leistung der Prüflinge begeistert und machte Hoffnung, dass wohl alle bestehen würden.
Nach einer kurzen Pause wurde die Prüfung mit der Demonstration der Bodentechniken fortgesetzt.
Neben Haltetechniken, Befreiungen wurden bei den Fortgeschrittenen auch Hebel- und Würgetechniken gezeigt. Ziel der Fortgeschrittenen war es, den Ansatz der Technik in einer Wettkampf ähnlichen Form und somit praktisch anwendbar zu zeigen.
Zum Abschluss der Prüfung fanden noch Randoris, sprich Übungswettkämpfe unter den Prüflingen statt.
Deutlich geschafft, aber froh, dass die Prüfung nach 4 ½ Stunden zu Ende ging, waren alle sehr gespannt auf das Ergebnis. Nach kurzer Beratung konnten allen Prüflingen die neuen Kyu-Grade verliehen werden.
Nicht nur für Prüflinge und Eltern, sondern auch für die Trainer war es ein glückliches Ergebnis, denn es kann auch als Erfolg des Trainers angesehen werden, dass die Kinder und Jugendlichen zum Teil seit über 5 Jahren begeistert und regelmäßig zum Training erscheinen und dabei sich erkennbare Fortschritte erarbeiten. So muss Ihnen auch nicht bange sein für die weitere Laufbahn!
Doch nun steht wieder „richtiges“ Training auf der Tagesordnung und zumindest zwei Judoka wollen auch auf der kommenden Deutschen Meisterschaft antreten und sich hierfür noch vorbereiten.
Den fortgeschrittenen Grüngurten in der Kindergruppe wurde angekündigt, dass für Sie nun der Wechsel zur Jugendgruppe im kommenden Jahr anstünde. Bleibt die Hoffnung, dass sie diese Chance für sich auch ergreifen werden!
Die folgenden Gürtel wurden verliehen:
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gelb: Eric Boyens, Tom Niklas van Dort, Toni-Louise Johannsen, Simon Koopmann und Dylan Thomas
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orange: Frederik Frerck und Hendrik Geilenkirchen
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grün: Max Clausen, David Glombitza, Christian Koch, Thies und Arne Ohlsen, Yannik Petersen, Jannik Rathke und Per Werft

Landeslehrgang am 17.03.12 in Adelby
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Erstellt am Montag, 19. März 2012 22:13
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Am 17.03.2012 fand in Adleby (in der Nähe von Flensburg) ein Landeslehrgang unter dem Thema “Querschnitt aus dem Jiu-Jitsu“ statt. Dazu reisten knapp 100 Budokas aller Altersklassen und Kyugraden aus dem Umland an, da mit John Hjorth (6. Dan) und Jürgen Friis (4. Dan) zwei namhafte Trainer engagiert wurden.
John Hjorth reiste extra aus Dänemark mit weiteren Kämpfern an, um die Kampfkunstart ACS (Atemi Combat System) vorzustellen. ACS ist eine effektive Selbstverteidigung, die unter anderem auf Nervendruckpressen (Atemi) beruht.
Mit einer gemeinsamen gymnastischen Aufwärmübung von John Hjorth begann das Training.
Zunächst stellte er Abwehrmöglichkeiten eines Würgeangriffes vor. Darauf folgten Techniken die zur Abwehr von Pistolenangriffen dienten.
Danach ging er auf Verteidigungen mit Waffen ein, wie zum Beispiel die Abwehr eines Messerangriffes mit Hilfe eines Kurzstockes.
Dabei legte er besonderen Wert auf die schnelle und sichere Abwehr von Angriffen. Genauso wurden bei allen Techniken Atemipunkte gezielt angegriffen.
Im Anschluss daran demonstrierten die mitgereisten Dänen verschiedene Verteidigungstechniken nach dem ACS Modell. Dabei setzten sie unter anderem einen Kugelschreiber und einen Krückstock ein.
Nach dieser ersten interessanten Hälfte des Lehrganges übernahm Jürgen Friis, der sich dem Jiu-Jitsu widmete.
Nach einer kurzen Erholungspause leitete er mit einer Vielzahl von Wurftechniken die zweite Hälfte des Trainings ein.
Zuerst demonstrierte er Fußabwehrtechniken, wobei er, wie auch bei den folgenden Übungen, den Schwierigkeitsgrad den Altersklassen anpasste. Es folgte die Abwehr von Messerangriffen.
Am Ende zeigte Jürgen Friis eindrucksvolle Wurfabwehren gegen Frontalangriffe. Zum Beispiel eine Technik, wo er den Gegner über seine Schulter hinter sich warf oder auch mit einem Handstand den Angreifer zu Boden brachte.
Abschließend beendete Burkhard Dunkelmann (5. Dan) den dreistündigen Lehrgang und bedankte sich bei John Hjorth und Jürgen Friis für diesen tollen Lehrgang. Er betonte, dass es für die Zukunft wünschenswert wäre einen derartigen Lehrgang zu wiederholen. Daran schlossen sich alle Teilnehmer an, die einen sehr interessanten und spannenden Lehrgang hinter sich hatten und viele neue schöne Techniken mit nach Hause nehmen konnten.
W. Reichstein, D. Dickvoß
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