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Hohe Ehrung für Jiu-Jitsu Meister aus Wattenbek
Für Heinz Rottscholl aus Wattenbek war es eine Überraschung - seine Sportfreunde hingegen erwarteten schon die verdiente Ehrung ihres engagierten Meisters.
Aus der Hand des Präsidenten des Deutschen Dan-Kollegiums e.V. (DDK) erhielt der 68 jährige nun den 6. Dan (Großmeistergrad) im Jiu-Jitsu verliehen.
Diese alte Japanische Kampfkunst, die in Deutschland seit genau 100 Jahren bekannt ist, gilt als eine moderne und vielseitige Möglichkeit zur Selbstverteidigung. Sie enthält neben rein defensiven Bewegungsformen zum bloßen Schutz auch Techniken wie Würfe, Hebel, Würgegriffe, Schläge und Tritte, außerdem Festhalte-, Aufhebe- und Tranporttechniken.
Würdiger Rahmen der Graduierung war eine Arbeitstagung des DDK, des Bundesverbandes der Meister und Lehrer verschiedener asiatischer Kampfkünste, in Scharbeutz.
Heinz Rottscholl galt die Ehrung als Anerkennung für seine Kompetenz und seinen über 30 Jahre währenden und über die Landesgrenzen hinausgehenden Einsatz.
Bereits 1977 gründete er den Verein „Bushido“ Bordesholm-Wattenbek (BoWa), wo Judo, Jiu-Jitsu und das koreanische Taekwondo praktiziert werden. 15 Jahre stand Rottscholl dem Verein als Vorsitzender zur Verfügung, seit 15 Jahren leitet er als Vorsitzender nun die DDK- Landesgruppe Schleswig-Holstein. Auch an dessen Gründung war Heinz Rottscholl maßgeblich beteiligt, und er ist stolz darauf, einen Verband zu führen, der frei ist von Streit und Postengerangel – leider keine Selbstverständlichkeit im eigentlich von Fairness geprägten Sportbereich.
Alle Mitglieder eint der Wille, auf der Übungsmatte das eigene Können zu vervollkommnen, um vielleicht auch irgendwann den 6. Dan-Grad zu erreichen.
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