21 | 05 | 2012

Hohe Ehrung für Jiu-Jitsu-Meister aus Wattenbek

 


Heinz Rottscholl aus Wattenbek erhielt am 8. Oktober 2011 in Blankenheim (Eifel) eine seltene Auszeichnung. Der Präsident des Deutschen Dan-Kollegiums e.V. (DDK) verlieh dem engagierten Meister den 7. Dan (Meistergrad) im Jiu-Jitsu. Würdiger Rahmen der Graduierung war die Hauptversammlung des DDK, des Bundesverbandes der Meister und Lehrer verschiedener asiatischer Kampfkünste.

 

Jiu-Jitsu ist als alte japanische Kamptkunst seit uber 100 Jahren in Deutschland bekannt, eine moderne und vielseitige Möglichkeit zur Selbstverteidigung. Es enthält neben rein defensiven Bewegungsformen zum bloßen Schutz auch Techniken wie Würfe, Hebel, Würgegriffe, Schläge und Tritte, außerdem Festhalte-, Aufhebe- und Transporttechniken.

 

Heinz Rottscholl galt die Ehrung als Anerkennung für seine Kompetenz und seinen 35 Jahre währenden und über die Landesgrenzen hinausgehenden Einsatz. Bereits 1977 gründete er den Verein ,,Bushido" Bordesholm-Wattenbek (BoWa), wo Judo, Jiu-Jitsu und das koreanische Taekwondo praktiziert werden. 15 Jahre stand Rottscholl dem Verein als Vorsitzender zur Verfügung, vor 18 Jahren übemahm er dann den Vorsitz des DDK-Landesverbandes. Auf Bundesebene ist er als Kassenprüfer des DDK tätig.

 



Heinz Rottscholl ist stolz darauf, einen Verband zu führen, der frei ist von Streit und Postengerangel. Alle Mitglieder eint der Wille, auf der Übungsmatte das eigene Können zu vervollkommnen, um vielleicht auch irgendwann einmal den 7. Dan-Grad zu erreichen...